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Vielseitigkeit statt Einseitigkeit

Stellungnahme zu Änderungen an der Aufteilung zum Praktischen Jahr (PJ)

Kritik an geplanter Reform der Approbationsordnung: Ob Pflichttertial oder Pflichtquartal in Allgemeinmedizin während des zwölfmonatigen Praktischen Jahres (PJ) – die Wahlfreiheit für Medizinstudierende darf nicht beschnitten werden

Berlin, 10.05.2012 – An den Interessen der Medizin-Studierenden und der künftigen medizinischen Versorgungswirklichkeit vorbei – der Deutsche Facharztverband (DFV) / Potsdamer Runde kritisiert Vorstellungen der Bundesländer zur Reform der Approbationsordnung. Der Vorstoß einiger Bundesländer zielt auf einen Pflichtabschnitt Allgemeinmedizin während des zwölfmonatigen Praktischen Jahres (PJ) – ob davon vier Monate (Terital) oder drei Monate (Quartal) festgelegt werden, ist noch nicht sicher. Keine freie Fachwahl gäbe es, wenn ein Tertial des PJ, des letzten Medizinstudienjahres, der Allgemeinmedizin vorbehalten würde. Denn die beiden anderen sind fest für Innere Medizin und Chirurgie vorgesehen. Die „Kompromisslösung“, nur drei Monate für die Allgemeinmedizin zu reservieren, beschneidet die Intensität, mit der sich angehende Mediziner mit ihrem Wunschfach beschäftigen können. Denn nach dem PJ und den Prüfungen geht es in die Weiterbildung – hier werden junge Mediziner über mehrere Jahre in ihrer Wunschdisziplin zum Fach- oder Allgemeinarzt ausgebildet.

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Individualität ist Trumpf – GKV-Patienten nicht vom medizinischen Fortschritt abschneiden!

SPD will medizinische Wahlleistungen (IGEL) quasi abschaffen und den Patienten entmündigen
Berlin, 29.03.2012 – Mehr Transparenz gegenüber dem Patienten in Sachen medizinischer Wahlleistungen – „Individuelle Gesundheitsleistungen“ („IGEL“) – ja, Kaputtregulierung dieser Leistungen nein. Auf diesen Nenner bringt der Deutsche Facharztverband (DFV) seine Kritik am SPD-Papier in Sachen IGEL. „Was soll an sinnvollen, fortschrittlichen  medizinischen Leistungen, die im  Leistungskatalog der Gesetzlichen Kassen nicht (mehr) vorkommen, schlimm sein?“, kommentiert Dr. Thomas Scharmann, Bundesvorsitzender des DFV. Mit einem Abwürgen der IGEL würde der Weg in die Zwei-Klassen-Medizin zementiert: Der Privatpatient erhält die Leistungen weiterhin; der gesetzlich Versicherte möchte sie, der Arzt darf sie ihm aber nicht gewähren. Damit gehen dem gesetzlich Versicherten wichtige Verfahren verloren.

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Kassenüberschuss im System halten
Kassenüberschuss - in guten Zeiten Schulden abbauen
Kassenüberschuss im System halten
Berlin, 06.03. 2012 - Der Kassenüberschuss sollte nach Ansicht des Deutschen Facharztverbandes (DFV) nicht zurückerstattet, sondern in eine bessere Honorierung des Gesundheitssystems investiert werden.  Es gibt also, dies kann man anhand der wirtschaftlich besseren Zeiten lernen, kein Ausgabenproblem, sondern ein Einnahmeproblem: „Wenn die Konjunktur einbricht und damit auch wieder die Kassen ins Minus rutschen, wird wieder alles auf die Ausgabenseite geschoben. Vorwürfe, wir Ärzte wären zu teuer, erhalten dann mal wieder Hochkonjunktur“, erläutert Dr. Thomas Scharmann, DFV Bundesvorsitzender.
Das Gegenteil ist richtig: „Bessere Medizin spart Kosten ein - dies belegt der gegenwärtige Kassenüberschuss. Erinnert sei nur an die Leistungsverlagerung von der Klinik in die Praxis. Das Gesundheitssystem arbeitet ökonomisch effizient, aber zu Lasten der Leistungserbringer, wie der niedergelassenen Ärzte“, erklärt Scharmann. In wirtschaftlich besseren Zeiten soll man seine Schulden abbauen, lautet ein oft gehörter, ökonomischer Ratschlag: „5,11 Cent wurde den niedergelassenen Ärzten als Honorargrundlage versprochen. Gerade drei Cent sind es geworden. Hier wäre es an der Zeit, dass die Kassen ihre Bringschuld einlösen. Das kommt der Qualität und damit auch der Effizienz des Gesundheitswesens entgegen“, fordert DFV-Vorsitzender Scharmann.
Verantwortlich: Dr. med. Thomas Scharmann - DFV-Bundesvorsitzender - Steinstraße 85 - 81667 München Redaktion: JSpress - Tel.: 0241/559 68 18 - 4, Fax: 0241/559 68 18-5, Mobil: 0170/2900 88 3
Kassenüberschuss - in guten Zeiten Schulden abbauen
Berlin, 06.03. 2012 - Der Kassenüberschuss sollte nach Ansicht des Deutschen Facharztverbandes (DFV) nicht zurückerstattet, sondern in eine bessere Honorierung des Gesundheitssystems investiert werden.  Es gibt also, dies kann man anhand der wirtschaftlich besseren Zeiten lernen, kein Ausgabenproblem, sondern ein Einnahmeproblem: „Wenn die Konjunktur einbricht und damit auch wieder die Kassen ins Minus rutschen, wird wieder alles auf die Ausgabenseite geschoben. Vorwürfe, wir Ärzte wären zu teuer, erhalten dann mal wieder Hochkonjunktur“, erläutert Dr. Thomas Scharmann, DFV Bundesvorsitzender...
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