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Kassenüberschuss - in guten Zeiten Schulden abbauen
Kassenüberschuss im System halten
Berlin, 06.03. 2012 - Der Kassenüberschuss sollte nach Ansicht des Deutschen Facharztverbandes (DFV) nicht zurückerstattet, sondern in eine bessere Honorierung des Gesundheitssystems investiert werden. Es gibt also, dies kann man anhand der wirtschaftlich besseren Zeiten lernen, kein Ausgabenproblem, sondern ein Einnahmeproblem: „Wenn die Konjunktur einbricht und damit auch wieder die Kassen ins Minus rutschen, wird wieder alles auf die Ausgabenseite geschoben. Vorwürfe, wir Ärzte wären zu teuer, erhalten dann mal wieder Hochkonjunktur“, erläutert Dr. Thomas Scharmann, DFV Bundesvorsitzender.
Das Gegenteil ist richtig: „Bessere Medizin spart Kosten ein - dies belegt der gegenwärtige Kassenüberschuss. Erinnert sei nur an die Leistungsverlagerung von der Klinik in die Praxis. Das Gesundheitssystem arbeitet ökonomisch effizient, aber zu Lasten der Leistungserbringer, wie der niedergelassenen Ärzte“, erklärt Scharmann. In wirtschaftlich besseren Zeiten soll man seine Schulden abbauen, lautet ein oft gehörter, ökonomischer Ratschlag: „5,11 Cent wurde den niedergelassenen Ärzten als Honorargrundlage versprochen. Gerade drei Cent sind es geworden. Hier wäre es an der Zeit, dass die Kassen ihre Bringschuld einlösen. Das kommt der Qualität und damit auch der Effizienz des Gesundheitswesens entgegen“, fordert DFV-Vorsitzender Scharmann.
Verantwortlich: Dr. med. Thomas Scharmann - DFV-Bundesvorsitzender - Steinstraße 85 - 81667 München Redaktion: JSpress - Tel.: 0241/559 68 18 - 4, Fax: 0241/559 68 18-5, Mobil: 0170/2900 88 3
Kassenüberschuss - in guten Zeiten Schulden abbauen Berlin, 06.03. 2012 - Der Kassenüberschuss sollte nach Ansicht des Deutschen Facharztverbandes (DFV) nicht zurückerstattet, sondern in eine bessere Honorierung des Gesundheitssystems investiert werden. Es gibt also, dies kann man anhand der wirtschaftlich besseren Zeiten lernen, kein Ausgabenproblem, sondern ein Einnahmeproblem: „Wenn die Konjunktur einbricht und damit auch wieder die Kassen ins Minus rutschen, wird wieder alles auf die Ausgabenseite geschoben. Vorwürfe, wir Ärzte wären zu teuer, erhalten dann mal wieder Hochkonjunktur“, erläutert Dr. Thomas Scharmann, DFV Bundesvorsitzender...
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